Hühner Voodoo in Roetgen…

…  oder Hortense Ullrich liest im Bürgerhaus

Am 10.10.2013 fand die 2. LIT.Eifel-Lesung statt. Diesmal in Roetgen. Und dreimal dürft Ihr raten wer zu spät an kam.

Dadurch bekam ich nur das Ende mit. Nein, nicht von der ganzen Lesung. Zu Beginn hat Ullrich aus Ihrem Jugendbuch How to be really bad gelesen. Entsprechend gut war die Stimmung als ich an kam. Und das ist jetzt nicht ironisch gemeint.

Schreib mal ein „richtiges“ Buch

Mit welchen Vorurteilen eine erfolgreiche Jugendbuch-Autorin kämpfen darf, erfahren wir dann bei einem kurzweiligen Ausflug in ihr Leben. Sie beschreibt sehr unterhaltsam wie gerne sie für Kinder textet. Ihre eigenen Beiden haben schon früh ihr „Windelgeld“ verdient, in dem sie alle Manuskripte lesen (mussten).

Sie schreibt an mehreren Serien für Jugendliche, wie Freche Mädchen und die Hexe ? Dabei wurde sie öfters gefragt, wann sie denn mal ein richtiges Buch schreibt, sprich für Erwachsene. Kann mir vorstellen, dass man das richtig gern hört. Sie nimmt es mit Humor.

Überhaupt hat Frau Ullrich sichtlich Spaß an der Lesung. Und berichtet wie der Verlag vier Mal angefragt hat. Zum Schluss hat sie zugesagt. Und das Ergebnis ist:

Hühner Voodoo?

Bei der eigentlichen Lesung wird es dann noch lustiger, sofern das geht. Allein der Einstieg ist zum kringeln. Ich möchte jetzt nicht zuviel spoilern. Aber wie aus einer vier Mal Verheirateten vermögenden Frau eine Psychologin „wird“, was ein Bestattungsunternehmer und Hühner-Voodoo damit zu tun haben? Das solltet Ihr selbst unbedingt lesen.

Wir haben uns teilweise weg geschmissen. Und die Buchhandlung hat bestimmt auch wieder ein gutes Geschäft gemacht.

Aufschlussreiches

Nach der Pause gab es noch ein paar Anekdoten aus dem Leben eines Autors. Praktisch finde ich ja, dass die Autorin keinerlei Schreibblockaden kennt. Da kann ich nur neidisch werden, wie regelmäßige Leser meines Blogs nachvollziehen können – leider.

Als gelernte Journalistin und Drehbuchautorin, kennt sie sich mit Abgabeterminen aus. Sie schreibt an einem Buch zwischen drei Monaten (für eins mit bekannten Figuren) und einem Jahr. Für mich ist das sehr interessant.

Auf die Frage wo sie schreibt, antwortet sie am liebsten zu Hause. Natürlich nicht, ohne unterhaltsam ihr Refugium zu beschreiben. Auf Drängen einer befreundeten Autorin hat sie zwar auch schon mal bei perfektem Wetter auf den Florida Keys geschrieben – Hemingway lässt grüßen – aber in ihrem Büro geht es wohl besser.

Fazit

Natürlich habe ich mir Hühner Voodoo signieren lassen und wurde dabei auch mal fotografiert. Dazu habe ich wieder viele Monschauer getroffen, die teils die Bücher schon als Jugendliche gelesen haben. Da muss ich passen, bin aus der Zeit wo die Fünf Freunde-Serie begann. 😉

Unsere Bibliothekarin hält in der Altstadt reichlich Lesestoff der Autorin bereit. Und erzählte mir wie gut die Englischen Lesebücher zum English lernen sind. Der Stoff bringt auch Kids – ähm Teenies – zum Lesen, die sonst nichts mit Büchern am Hut haben.

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2 Comments

  1. Trixi Reichardt 15. Oktober 2013 at 14:17 #

    jau, die Bibiothekarin der Stadtbücherei ist ständig auf der Suche nach neuen interessanten Sachen.
    Öffnungszeiten der Stadtbücherei Monschau
    Mo 14 – 19 Uhr
    Di 11 – 13 u. 14 -19 Uhr
    Do 14 -19 Uhr
    Fr 10.30 – 13.30 Uhr
    Wir freuen uns auf Euren Besuch

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